„Hausmusikabend. Was sagt euch das?“
„Ja, ich glaube, das ist da an unserer Schule irgendwann, oder?“ „Irgendwann? Nee, am Donnerstag, Freitag und Samstag (30.11.-02.12.2006).“ „Und was ist der Hausmusikabend?“ „Da singt der Chor und spielt das Orchester.“ „Voll langweilig!“
Im Gegenteil, der Name täuscht! Klar, Chor und Orchester tragen auch mit peppigen und flotten, teilweise auch mit gefühlvollen und romantischen Liedern ihren Teil dazu bei, aber an diesem Abend ist für jeden etwas dabei.
Ob für die Oma, die ihrem Enkel im Unterstufenchor zuschaut, oder die Freundin, die ihrem Freund zusieht, der eine Hauptrolle im Theaterstück spielt.
Livemusik und Emotionen pur prägen diesen Abend, von dem man sagen kann, dass es einer der wichtigsten im ganzen Schuljahr ist.
Neben dem Orchester spielte auch ein Schlagzeugquartett. Außerdem fegten die Quartettspieler zur Zeitüberbrückung die Bühne, während die Schlagzeuge aufgebaut wurden. Das führte dazu, dass das Orchester, welches vor der Bühne saß, ordentlich eingenebelt wurde.
Durch das diesjährige Programm ,,Best of Hausmusikabende“ führten Trudi und Renate, welche eine Spieluhr erstanden hatten und einen Koffer mit Zetteln, welcher sich als Zauberkoffer entpuppte. Aus ihm schlüpfte der schon vom letzten Jahr bekannte Jeanny, die männliche Version der ,,bezaubernden Jeanny“, dem Klassiker der 70er Jahre. Und er blieb nicht allein! Neben ihm erschien auch die Hexe, entkommen aus dem Ofen, immer noch auf der Suche nach Hänsel und Gretel.
Nach einer Einlage von ,,I feel good!“ in einer sehr interessanten Form mit Einbeziehung des Publikums kamen auch noch Schneewittchen und ,,Gisi, die Gieskanne“ dazu.
Nach dem Zusammenbruch von Schneewittchen wurde das Rätsel um den Koffer gelöst. Durch ein paar lustige Sprüche und spontane Versprecher zwischendurch wurde der musikalische Teil durch Comedy unterstützt.
Abwechslung kam auch durch Auftritte des Ober- und Unterstufenchores und außerdem Soloeinlagen von Schneewittchen und einigen anderen Solokünstlern. Langeweile kam auch nicht bei den der Pause folgenden Märschen des Orchesters auf, welche dann überraschenderweise nicht nur für die älteren Generationen zu den Highlights gehörten. Für die Jüngeren gehörten dann auch noch das Schlagzeugquartett und die Choreographien der Tanz-AGs sowie der Tanzgruppe ,,The Jacksons!“ dazu.
Die romantischen Duette zogen auch den Letzten in ihren Bann. Jeanny zum Beispiel, der auf eigenen Wunsch hin zu Aladin geworden war, sang mit seiner Liebsten und die Prinzessin mit ihrem Liebsten ihre eigene Version von ,,Something stupid“.
Das absolute Highlight der drei Abende allerdings war ,,Starlight Express“, welches erstklassig von einem Ehemaligen unserer Schule gesungen wurde.
Wichtig ist auch zu erwähnen, dass viele Ehemalige mitwirkten, was auch den Zusammenhalt und die Verbundenheit zur Schule ausdrückt. Insgesamt haben mehr als 200 Schüler, Lehrer, Eltern und andere Personen mitgewirkt.
Auch „Let me entertain you“ am Anfang wie auch als Zugabe an allen drei Abenden heizte der Stimmung im ausverkauften Saal ordentlich ein.
In einem Zeitraum von einem dreiviertel Jahr wurde das komplette Programm auf die Beine gestellt, was diesen Abend nahezu perfekt machte.
Schade nur, dass diese harte Arbeit nicht von allen Mitschülern gewürdigt wird! Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass viele nur nebenbei etwas von diesem Abend erfahren, sich gar nicht dafür interessieren oder vielleicht auch von dem Namen abgeschreckt werden.
Denn der Name ,,Hausmusikabend“ klingt doch sehr langweilig. Aber Leute, wer das denkt, der war noch nie auf dem Hausmusikabend des Don-Bosco-Gymnasiums, denn dieser Abend ist alles andere als langweilig. Wer also dieses Spektakel einmal miterleben will, sollte auf jeden Fall aufmerksam auf die Veröffentlichung im Schulfenster achten und zeitig die heiß begehrten Karten kaufen. Zusätzlich ist noch zu erwähnen, dass dieser Hausmusikabend ein historischer war.
Das „Best of“ verrät es schon: Es war nicht nur der 25. Hausmusikabend in der Geschichte des DBG, sondern auch der letzte auf dieser Bühne, denn nach dem Fall des letzten Vorhangs am Samstag begann die große Bühnenrenovierung, die leider sehr viel Geld kostet. So floss das durch den Hausmusikabend eingenommene Geld direkt in den Umbau des Theatersaales.
Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Artikel dazu ermuntert haben, nächstes Jahr ebenfalls zu kommen und damit die Schule zu unterstützen und die langwierige Arbeit aller über 200 Mitwirkenden zu würdigen.
Nicole Tatura, Jessica Bohle (10c)

Haay LeuTe ;)
Jaa aLso wir finden den Hausmusikabend genial…der is überhaupt nicht langweilig!!!
Vor allem die Fahrt (nach Frohne) zum proben is der HaMMer(Yeah);):P
Da singt nicht nur der chor…
da werden auch cooLe lieder gesungen!!^^ VoLL ToLLi :D
aLso verpasst den nächsten hausmusikabend im Februar nichT!
Liebe GreeTz