Am 30.11.2006 trat die Rockband „Placebo“ in der König Pilsener Arena in Oberhausen vor 8500 Fans auf.
Zur Band:
Sie wurde 1994 durch ein zufälliges Treffen des Sängers Brian Molko und dem Bassisten Stefan Olsdal gegründet.
1996 erschien dann das erste Album mit dem Namen „Placebo“, bei dem auch der jetzige Drummer Steve Hewitt, welcher zu dieser Zeit noch in zwei anderen Bands spielte, mitwirkte. Bekannt wurden sie vor allem als Vorband von David Bowie und durch den Soundtrack zu „Eiskalte Engel“. Ihre Lieder sind meistens düster melancholisch und handeln von Drogen, Sex/Liebe und dem Tod, trotzdem kann man zuweilen gut drauf tanzen ;-). Auch wenn die Lieder von Drogen handeln und die Bandmitglieder so ihre Erfahrungen gesammelt haben, sind sie nicht im Drogensumpf ertrunken.
Obwohl sie in den Deutschen Charts nicht so vertreten sind, waren sie in diesem Jahr bei „Rock am Ring“ heimliche Favoriten und in Frankreich sowie auch in England sind sie regelmäßig auf Platz 1.
Es war zwar schon um 18.30 Uhr Einlass (und wir waren sogar, trotz Platzkarten, auch schon so früh da), doch die Arena füllte sich erst fünf Minuten vor Konzertbeginn, bzw. als die Vorgruppe „Howling Bells“ anfing zu spielen.
Nach den ungefähr sechs Liedern der Band ging dann der halbe Saal noch mal auf die Toilette oder sich mit Getränken (sehr viel Bier) eindecken, um für die Hauptakteure gut vorbereitet zu sein, da man von einem baldigen Beginn ausging. Doch erst nach einer Stunde, als das Bier schon wieder leer war, kamen die drei männlichen Bandmitglieder, so gegen 21.15 Uhr, auf die Bühne und begrüßten alle mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren aus Oberhausen, wir sind die sehr geehrten Damen und Herren von Placebo aus England.“
Das Konzert begann mit den Liedern des aktuellen Albums „Meds“, zum Beispiel „Drag“ oder „Space Monkey“, wobei die Songs „Infra-red“, „Song To Say Goodbye“, welcher wider Erwartend schon ziemlich am Anfang gespielt wurde, für sehr gute Stimmung und fast durchgetretenen Hallenboden sorgten, genauso wie das eher ruhige Lied „Follow The Cops Back Home“.
An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass unsere allseits beliebte Sportlehrerin neben uns noch mehr Spaß zu haben schien als die übrigen Fans, besonders die, die der Bühne genau gegenüber saßen (!)
Bild: www.concertnco.com (leider von einem anderen Konzert)
Auch den übrigen Saal hielt nichts mehr auf den Stühlen und alle sangen gemeinsam mit Brian Molko, wobei „Special K“ fast ausschließlich von den Fans gesungen wurde, man könnte fast von einer absoluten Hingabe zu dieser Musik sprechen.
Nach ungefähr anderthalb Stunden sangen sie das letzte Lied „20 Years“, bei dem das Publikum noch mal ordentlich aufdrehte. Anschließend leerte sich der Saal, aber dafür war vor den Verkaufsständen ein ordentliches Gedränge.
Janine Ophey und Jessica Bohle (10c)

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