
Einige Wochen vor den Ferien: Ich knalle die Tür meines Zimmers so fest zu, dass die CDs aus dem Regal fallen. Wie können sie nur? Ich kümmere mich um die Vorbereitungen, die man für eine Sprachreise als 17-Jährige so treffen kann und will mich in den Ferien freiwillig weiterbilden…Und sie? Wieso machen meine Eltern da keine Luftsprünge? Stinkwütend renne ich wieder aus meinem Zimmer - frische Luft, die mich langsam auf den Boden der Tatsachen zurückholen soll. Hatten sie in die Sprachreise nur eingewilligt, um nicht ständig mein Gequengel hören zu müssen?’

Zwei Tage später liegen Reisekataloge auf meinem Schreibtisch. Gut, dass ich mir schon selbst welche besorgt habe und sie meinen Eltern schon hundert Mal unter die Nase gehalten habe. Aber egal, was soll’s. Dann gucke ich mir eben noch welche an.
Ich fasste drei Reiseziele ins Auge: Tavistock in Großbritannien, Sliema auf Malta und Fort Lauderdale in Florida. Letzteres schied natürlich schon in der Vorrunde aus. „Das ist viel zu teuer, mein Kind!“ Gott ey, eure Kreuzfahrten sind auch nicht gerade günstig. Tavistock und Sliema blieben also noch. Ich informierte mich über beide Orte eingehend und bin nach kurzer Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass Malta wohl das bessere Ziel sei. Dort gibt es zwar fast nur Steinstrände, doch die interessieren mich ja grundsätzlich sowieso nicht. Das Meer war Nebensache, mich lockt viel mehr das Drumherum an. Viele Kirchen (ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal schreiben werde!), schöne Städte, Kultur…
Ich verklickere meinen Oldies also, dass ich nach Malta wolle. Ein Wunder, am folgenden Mittwoch traf ich mich zur Buchung im Reisebüro. Eine Stunde tickt die Uhr weiter und ich bin endlich ein glücklicher Teenie, der in den Ferien für zwei Wochen seine Koffer packt, um Englisch zu pauken.
Mein Flieger startet am 31. August um 6:45 Uhr in Düsseldorf. Zwei Stunden eher soll man zum Einchecken da sein. Gott, ist das früh! Da ich noch nie zuvor geflogen bin, habe ich also keine Ahnung, was mich erwartet. Nur habe ich nicht damit gerechnet, Herrn Steinhardt am gleichen Schalter für Malta anzutreffen. Ich muss zugeben, dass es ein relativ großer Schock ist. So früh am Morgen bin ich bisher eigentlich recht selten aus der Fassung gebracht worden. Ja, mein Gott, wer rechnet denn bitte damit, ernsthaft ein bekanntes Gesicht auf diesem überdimensional großen Flughafen zu sehen??? Klar, ich witzele noch eine Sekunde vorher, hier jemanden zu sichten. Aber wie gesagt, spaßeshalber. Wenige Minuten nach dem Einchecken hallt eine Lautsprecherstimme über die von Urlaubern mit ihren Koffern besetzten Flure des Airports. All diejenigen, die schon eingecheckt haben, sollen sich sofort zu den Sicherheitskontrollen und dementsprechend zu den Gates begeben.
Okay, dann mal los. Kurze Verabschiedung. Ich gehe mit zitternden Knien die Treppenstufen zur Sicherheitskontrolle hinauf. Menschenmassen drängeln sich an mir vorbei. Kleine Kinder schreien um die Wette und das Piepen aufgrund metallischer Gegenstände will einfach nicht mehr aufhören. Schilder bedeuteten den Passagieren, ihre Scheren, Nagelfeilen und anderes Kleinzeug in den dafür vorgesehenen Eimer zu werfen. Theoretisch muss man dann auch ein Schlüsselverbot einführen, weil man auch mit einem einfachen Haustürschlüssel und einem gezielten Stich den Piloten und seinen Co-Piloten außer Gefecht setzten kann. Aber egal. Ein paar Minuten später muss ich dann endlich durch die Kontrolle, wobei dieser komische Türrahmen überhaupt nicht mehr aufgehört hat zu piepsen.
Ich werde dann von oben bis unten nach metallischen Gegenständen abgetastet; auch hier piepse ich natürlich wieder – wie war es auch anders zu erwarten? – ohne Ende. „Ausziehen“, befiehlt die kleine Dicke, die mich abgetastet hat. Mann, dieser scharfe Unterton ist wirklich nicht zu überhören. Wenn ich nicht gerade so unglaublich nervös gewesen wäre, hätte ich ihr aber was zur Kundenfreundlichkeit erzählt.
Voller Panik frage ich nach, als hätte ich nicht verstanden: „Wie? Ausziehen?“ Meine Stimme klingt schrill und ich bete für einen guten Ausgang dieser Situation. Ich kann mich doch nicht mitten am Flughafen ausziehen. „Nein, nur die Schuhe!“, bellt sie mich an. Ist ja gut. Kann ich das ahnen? Ich habe schließlich weder einen Bart noch klemmt an meinem Bauch eine Bombe. Nach der ungefähr tausendsten Pass- und Flugticketkontrolle und seeeeeeehr langen Wartezeiten stolziere ich zum Shuttlebus, der mich dann endlich zum Flugzeug brachte.
An meinem Platz im Flugzeug angekommen ist mir schon eisig kalt. Die Klimaanlage ist so eingestellt, dass jeder der 100 Passagiere früher oder später eine Gänsehaut bekommen muss. Irgendwo muss man ja bei einem Billigflieger sparen. Das war also das erste Übel, zweites der Service - da dieser anscheinend grundsätzlich nur in Flugzeuge mit der Aufschrift LTU, Lufthansa oder British Airways einsteigt (habe ich mir sagen lassen!). Nach einem dreistündigen, vollkommen uninteressanten Flug, abgesehen vom Flug über die Alpen, holpert und schlittert der Riesenvogel über die Landebahn.

Beim Aussteigen gehen wir einfach quer über den Hafen und ich versuchte, die Millionen Stiche, welche die Sonne meiner Haut zufügt, so gut es geht zu ignorieren. An der Gepäckausgabe (es gab übrigens nur lächerliche vier Gepäckbänder!) schnappe ich meinen Koffer und fliehe in Richtung Ausgang. Für den Transfer zu meiner Gastfamilie ist gesorgt worden. Der Fahrer, Sunny, setzt mich und noch elf andere vor der jeweiligen Haustür ab. Ich schelle. Gepolter. Oh Gott, ist da drinne jetzt jemand die Treppen runtergestürzt? Ich weiß doch gar nicht die Notrufnummer. Die Tür öffnet sich mit einem Quietschen und eine Mittfünfzigerin stolpert vor die Tür.

Kurze Vorstellung meiner selbst folgt. Eigentlich will ich das ganze Zeugs, was man mich in der Schule gelehrt hat, ganz nebenbei einbringen. Aber aus diesen Sätzen wie „Nice to meet you.“ und „How do you do?“ oder How are you?“ wird dann nichts. Die kleine San Gwannerin mustert mich kurz und ruft dann ihren Mann, der meinen Koffer in den ersten Stock in mein Zimmer tragen solle. Dann lässt sie mich freundlicher Weise ein und bietet mir etwas zu Essen und zu Trinken an.
Ich versuchte ihr ein bisschen von mir zu erzählen, doch das Einzige, was ich an dem Tag herausbringe, ist:“ Oh my God, it’s unbelievable hot. How many degrees do we have?” Es sind 42° Grad. Uups, will mich hier jemand vereimern?
Nach einigen Minuten holpriger Unterhaltung bitte ich sie, mich zu entschuldigen, damit ich mich ein Stündchen hinlegen kann. Gegen 15:00 Uhr fahre ich mit meinen Gasteltern zu einem Parkplatz, an dem sie meine deutsche Mitbewohnerin abholen müssen. Sie darf übrigens nicht die Vorzüge einer abgeschnallten Achterbahnfahrt in einem Minivan erleben, bei dem man mit dem Kopf an die Decke knallt, wenn der Fahrer über ein Schlagloch fährt. Das ist schon ganz amüsant, muss ich zugeben. Jedenfalls begrüße ich Elena sofort. Erst auf Englisch, um sie einzuschüchtern, doch dann gebe ich meine wahre Identität Preis. Sie ist froh, eine Deutsche in ihrem Zimmer zu haben. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht, habe mir allerdings nichts anmerken lassen. Alles in allem haben Elena und ich schon am ersten Tag richtig viel Spaß, als wir abends noch ein Runde durch zwei dort bekannte Orte namens Sliema und St. Julians machen. Wir gehen gegen 18:30 Uhr los und wollen spätestens gegen 22:00 Uhr wieder zu Hause sein, um zu schlafen.

Daraus wird nichts. Wir marschieren los. Die tolle Stadtkarte, die sie uns bei der Ankunft gegeben haben, schleppen wir auch fleißig mit. Letzten Endes können wir sie aber nicht benutzen, da wir schnell merken, dass überhaupt nicht alle Straßen eingezeichnet sind. Und wenn doch, finden wir einfach kein Straßenschild. Glaubt mir, es liegt wirklich nicht an unserem Geschlecht. Die Kirchenuhr schlägt bereits 21:00 Uhr und mittlerweile sind wir völlig überfordert. Alles sieht gleich aus. Wirklich alles. Das ist kein Scherz. Wir fragen tausend Fußgänger, in welche Richtung wir gehen müssen, um nach San Gwann zu kommen. „Never heard of San Gwann.”, ist dann immer die Antwort gewesen. Gott, laufen denn hier nur Touristen herum, oder was? Nach den ersten Malen zeigen wir ihnen unseren Heimatort auf der Karte, da wir uns nicht sicher sind, ob wir San Gwann auch richtig aussprechen. Trotzdem haben wir keine Chance. Mittlerweile ist es dunkel und mir graut der Gedanke, dass wir zwei 17-jährige Mädchen ohne Sprachkenntnisse (Schule zählt nicht) in einem vollkommen fremden Land sind. Die Telefonnummer Marias, der Gastmutter, habe ich vergessen. Als mir diese Dummheit wirklich bewusst wird, habe ich ernsthaft Lust, mich zu erschießen. Wie kann man nur so blöd sein? Die Zeit vergeht, wir haben bereits 21:30 Uhr. Elena sieht das nicht ganz so schlimm. Sie ist ruhig, als habe sie eben erst meditiert. Ich laufe schnellen Schrittes zu der hundertsten Bushaltestelle, wobei auch an dieser weder Linie, noch Abfahrtszeit angeschlagen sind. Maria habe schließlich den 65er erwähnt, der direkt vor unserer Tür halten solle. An der Haltestelle wimmelt es nur so von Leuten, weshalb wir daraus schließen, dass gleich ein Bus kommen müsse. Der 62er bremst. Alle steigen ein und wir erkundigen uns beim Busfahrer, welchen Bus wir von welcher Haltestelle nehmen müssen. Freundlich versichert er uns, dass nur der 65er nach San Gwann fährt, und zwar bis 19:30 Uhr. Zusammenreißen, nicht hyperventilieren. Konzentration ist gefragt. Was nun? Glücklicherweise erklärt der nette Mann in Uniform, wie wir ungefähr zu Fuß zurückfänden, als er meinen Gesichtsausdruck sieht. Er gibt uns allerdings auch den Tipp, besser ein Taxi anzufordern, da wir schnellen Schrittes mehr als 45 Minuten bräuchten. Mit einem „Thank you very much indeed.“ verabschieden wir uns und rennen mittlerweile zum nächsten Taxi. Elena will nicht rennen, aber ich kann sie schnell davon überzeugen, da sie mich schließlich nicht kollabieren sehen will. Der Taxifahrer will 7,50 maltesische Pfund. Das sind knapp 16 €. Ich bin fast hinten rüber gekippt, weil ich es nicht glauben kann. Die Angst weicht, Wut macht sich breit. Ich bin wieder voll da. Kurzes Dankeschön und schon gehen wir zügigen Schrittes mit der etwas unpräzisen Beschreibung des Busfahrers in Richtung San Gwann. Also, das habe ich wirklich nicht einsehen können. Gegen kurz nach 23:00 Uhr schlossen wir die Haustür auf. Völlig fertig und verschwitzt kommen wir also doch noch zu Hause an. Wow.
Am nächsten Morgen fährt uns unser Gastvater mit dem Auto zur Schule. Auch diese Fahrt ist recht amüsant. Er beachtet weder Schilder, noch Ampeln. Wenn er durch kleinere Straßen auf eine Kreuzung zubraust, hupt er einfach nur, ohne abzubremsen, und sieht dabei seelenruhig geradeaus. Gegen 09:00 Uhr fing der Unterricht an, wobei wir als erstes eine Art Eignungstest absolvieren, damit sie uns in verschiedene Schwierigkeitsstufen einteilen können.

Uns ist schnell klar, dass diese Klassifizierung völliger Schwachsinn ist, weshalb auch einige die 12-Schüler starken Klassen wechseln. Dann führen uns unsere Activityleader, auch Groupleader genannt, durch Teile Sliemas. Die ersten Standorte, die wir zu sehen bekommen, sind Pizza Hut, Mc Donalds, Burger King und die Bushauptstation, wo dementsprechend alle Busse halten. Zum Glück dauert der „Stadtrundgang“ nur etwa eine Stunde. Später treffen wir uns dann wieder zusammen in den Klassen, wo wir uns dann selbst auf Englisch vorstellen sollen. Das ist also kein Problem. Wir bekommen unsere Bücher und der erste Schultag ist erfreulicherweise vorbei. Die Hitze an den ersten Tagen auf Malta ist der einfache Wahnsinn; das meine ich keinesfalls positiv, wie ihr es vielleicht erwartet. Es ist ehrlich gesagt so heiß, dass man es nicht aushalten kann. Zumindest als normalsterblicher Deutscher nicht. Gesegnet sei unser Wetter mit all den schönen Regentropfen! Die 41° C gehen einem unter die Haut, dass es nur so schmerzt. Getränke werden aber Gott sei Dank an jeder Ecke verkauft, so dass ich anfangs täglich drei bis vier Liter getrunken habe, was für meine Person äußerst viel darstellt.

Gegen 13:15 Uhr treffen wir uns an der vorhin erwähnten Hauptbusstation, die direkt neben einer Anlegestelle für kleine Touristenschiffe liegt, um eine Hafenrundfahrt mitzumachen. Wir steigen also in das Schiff ein und lauschen gespannt der netten Stimme, die uns ein wenig über Maltas Häfen, besonders den Grand Harbour, der der größte Naturhafen der Welt ist erzählen will. Doch nach anderthalb Minuten, habe ich irgendwie das Gefühl, das hier was nicht stimmt. Dann kam die Erleuchtung. Die Frau spricht ernsthaft deutsch. Gott, ich hätt’ mich fast vom Stuhl geschmissen. Das konnte doch nicht wahr sein. Ich bezahle - na ja, ich persönlich jetzt nicht gerade - aber meine Eltern bezahlen ein Schweinegeld für eine Sprachreise und die labert mich einfach auf deutsch zu. Die Hafenrundfahrt ist aber trotzdem sehr schön, da man vom Hafen aus vieles sehen kann, wie z.B. die alten Stadtmauern, die noch aus der Zeit stammen, in der Malta vom englischen Königreich beherrscht wurde, den Mosta Dom, der der viertgrößte Dom auf der ganzen Welt ist oder auch die Filmstudios, in denen gerade Steven Spielberg mit dem Film Munic tätig ist, in dem es um die Anschläge in München 1972 geht. Popey, Gladiator und Troy wurden hier übrigens auch gedreht. Der Tag nähert sich dem frühen Ende und meine aus Nürnberg kommende Mitbewohnerin und ich fahren mit dem Bus nach Hause. Also, wir versuchen es. Busfahren ist schließlich nicht ganz einfach. Wir wissen, dass wir den 65er nehmen müssen. Doch in welche Richtung? Und wo ist überhaupt ein Schild, auf dem steht, wo der 65er abfährt? Nirgendwo, zumindest noch nicht an diesem Montag. Abfahrtszeiten gibt es auch nicht. Wir gehen die komplette Busstation entlang, um einen Bus mit der Aufschrift 65er zu finden., doch es hilft alles nichts. Nach kurzer Zeit überlegen wir, ob wir nicht einfach nach Hause laufen sollen. Da die Uhrzeiger aber bereits kurz hinter der Fünf stehen, bleiben wir noch, in der Hoffnung, der Bus würde vielleicht angeflogen kommen. Und wie das Schicksal es so will, landet er auf einmal direkt vor unserer Nase. Der Fahrer quält sich kurz ein Wort aus seiner mit Nikotin wohlbedeckten Lunge: „Mosta?“ „No, San Gwann.“, ist unsere Antwort. Er gebietet uns einzusteigen und zieht zwei Fahrscheine aus einem Automaten. „Each 20 Cents, please.“ Wow, busfahren für lediglich zwanzig Cent. Nach einer knapp halbstündigen Ruckelfahrt durch jedes Dörfchen, was mehr als 50 Einwohner hat, gelangen wir endlich in unsere Ortschaft. Nachdem dort üblichen Leineziehen, damit die Glocke vorne beim Fahrer bimmelt, können wir getrost das letzte Stück nach Hause laufen, um uns dann keine 15 Minuten später auf das selbstgemachte Essen Marias zu stürzen. Es gibt maltesische Lasagne, die eigentlich genauso schmeckt wie italienische Lasagne. Maria erklärt uns aber, daran kämen spezielle Nudeln, die es nur auf Malta gebe.
Beim Essen bekommen wir weiteren Besuch. Simona aus Tschechien schaut mit ihrem schweren Koffer durch die Tür. Sie ist gerade angekommen und völlig fertig. Ihre Stimmung lockert sich aber schnell auf, so dass wir noch ein Weilchen reden. Dann schlägt die große Küchenuhr auch schon 19 Uhr und wir machen uns fertig für einen weiteren von IELS organisierten Programmpunkt. Eine halbe Stunde später stehen wir gegenüber der Haltestelle, wo uns der Busfahrer mittags herausgelassen hat, und warten geduldig auf unseren 65er. Ah, der Bus nähert sich, schneller und schneller und er wird wirklich nicht langsamer. Nun ist er vorbei. Die eingequetschten Leute winken uns höhnisch aus dem völlig überfüllten Bus. Ja toll, und was nun? Eine dreiviertel Stunde später sollen wir uns schließlich schon vor Burger King treffen. Wir beschließen mal wieder zu laufen und schließen uns ein paar Mädchen an, die auch in diese Richtung wollen, aber schon Schleichwege kennen, da sie seit einer Woche auf Malta leben. Wir kommen gerade noch rechtzeitig und marschieren gemeinsam mit den anderen IELS - Schülern und Groupleadern zu einer extra für IELS angemieteten Diskothek namens Axis. Nach einem kurzen Vorstellungsprogramm jedes einzelnen Leaders und ein paar wichtigen Kurzinfos über Malta (linksseitiger Straßenverkehr – „Be careful!“) können wir dann endlich selbst auf die Tanzfläche. Wir können es natürlich auch lassen und den anderen beim Rumhampeln zu sehen. Der klassische Standard- oder Lateintanz wird hier einfach durch einen äußerst primitiven Paarungstanz ersetzt. Die Mädchen, gerade 15 Jahre alt (in Malta beträgt das Einlassalter in Diskotheken 15 Jahre), räkeln sich mit ihren Nierenwärmern und einem Bikinioberteil auf irgendwelchen Podesten direkt vor den Barkeepern und gewähren tiefe Einblicke in ihren ja so erwachsendenkenden Verstand.

Ich muss zugeben, dass ich an diesem Abend unglaublich viel zu lachen hatte. Um 23:00 wird das Axis dann für jeden zugänglich und wir müssen gehen, da die Groupleader die Pflicht haben, uns um 23:00 Uhr herauszuschmeißen. Die Schule verbietet uns einen längeren Ausgang, da wir uns ja am nächsten Tag auf den Unterricht konzentrieren können sollen. Hieran hat sich aber natürlich niemand gehalten. Meine Mitbewohnerin und ich gehen noch mit anderen durch Paceville, dem Partydorf schlechthin, und einigen uns, dann auch nach Hause zu gehen.
Die nächsten Tage verlaufen ähnlich spektakulär. Mal beschränken sich die Programmpunkte auf Strandbesuche, mal auf Stadtrundgänge. Abends herrscht wie üblich Partystimmung. Sonntag steht allerdings nichts auf dem Plan. Da ich dies von vornherein weiß, bemühe ich mich schon im Laufe der Woche nach Trips Ausschau zu halten, die für mich etwas Besonderes sein sollen. Ich habe zwei Favoriten. Entweder schwimme ich mit Delphinen, was mich schlappe 45 MTL (maltesische Lire =103,94 €) kosten würde, aber sicherlich unvergesslich werden würde, oder ich setze mit einem Katamaran nach Sizilien über und schlendere dort durch Pozallo, Taormina und über den Ätna. Der ganze Spaß würde mich 40 MTL (92,39 €) kosten. Die Entscheidung fällt mir schwer , doch letzten Endes buche ich den Trip nach Sizilien. Deshalb bringt mich meine Gastmutter am Sonntagmorgen um 5:30 Uhr zu dem Punkt, an dem mich ein Fahrer abholen soll, um mich bis zum Hafen zu fahren. Er kommt pünktlich und meine Gastmutter kann beruhigt in die Kirche gehen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Sie geht jeden Sonntagmorgen spätestens um 6:00 Uhr in die Kirche. Malteser sind sehr gläubig, weshalb viele sogar täglich ein Gotteshaus besuchen. Am Hafen angekommen checke ich ein und pflanze mich auf einen Sitzplatz am Fenster. 90 Minuten rauscht der Katamaran über die Wellen. Die Sonne spiegelt sich im Wasser, sodass ich kaum etwas sehen kann. Ich denke nicht, dass ich allzu viel verpasst habe, da weit und breit ja eh kein Land in Sicht war.
Gegen 9:30 Uhr verlassen wir den Hafen in Pozallo, der von Männern mit Maschinengewähren bewacht ist, und fahren ein Stück mit dem Bus. Unser Fremdenführer erzählt seine Geschichten einmal auf englisch und einmal auf deutsch, was dieses Mal ganz gut ist, da ich noch recht müde bin und mich somit nicht die gesamte Busfahrt konzentrieren will. An einem kleinen Café halten wir. Anfangs denke ich mir, was das wieder für eine Sauerei sei, Geld auf diese unverschämte Art, Touristen auszunehmen, zu verdienen. Natürlich ist alles mit dem Chef im Café abgesprochen, sodass er uns bereits erwartet. Natürlich stecke ich kurz meine Nase durch die Eingangstür des Cafés, doch mit der Absicht dort nichts zu kaufen. Trotzdem bekomme ich ein Eis in die Hand gedrückt. Einfach so. Der Fremdenführer fragt mich, ob ich das sizilianische Spezialeis nicht einmal probieren wolle. Drei Sekunden später habe ich schon gratis einen Eisbecher in der Hand. Und weil ich das so nett finde, kaufe ich letztlich doch noch ein süßes Brötchen. Die Verkaufsstrategie ist mal wieder total aufgegangen. Nach dem Genuss von Eis und Schokolade am frühen Morgen, spaziere ich noch zum nahe gelegenen Strand und knipse wenige Fotos. Die Fahrt führt uns weiter zur Stadt Taormina, der Touristenstadt überhaupt. Nach dem zweieinhalbstündigen Landschaftenschauen bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, da ich mir von der sogenannten Einkaufsmeile, die dort so unglaublich toll sein soll, und sich gerade über gute 500 Meter erstreckt, mehr versprach.

Allerdings hat man am Ende der Meile einen fantastischen und unvergesslichen Ausblick. Ich lerne während der Busfahrt eine Tschechin kennen, mit der ich danach das Teatro Greco besuche. Das Theater ist mittlerweile eine Ruine im Stil eines alten griechischen Theaters, wo aber immer noch Aufführungen stattfinden. Gegen 14:00 Uhr treffen wir uns dann wieder am Bus, der sich zum Ätna hinaufquält. Da oben ist es lausigkalt, weil der Wind nur so durch die Kleidung pfeift. Die Leute in ihren schicken Flipflops tun mir richtig leid. Vom immer noch aktiven Vulkan können wir leider nicht viel sehen, weil unser Bus im Stau gestanden hat und wir somit Zeit verloren hatten. Normalerweise hätten wir noch mit einer Seilbahn ein Stückchen höher fahren können, doch das hätte etwa 2,5 Stunden gedauert und uns blieben lediglich noch zwei.

Die Krater, die ich mir anschaue, sind also schon „auf Eis gelegt“. An diesem Sonntag ist die Sicht recht schlecht, da die Wolken so tief hängen - was zwar schade ist, aber zugleich auch faszinierend, weil man von Minute zu Minute immer wieder von vorbeifliegenden Wolken verschluckt wird. Ich stelle den Fotoapparat ein. Gut, die Sicht ist frei. Ich drücke ab. Eine Sekunde später schaue ich mir das gerade geschossene Bild an und sehe – nichts! Ein Wolkenschleier hat sich dazwischen gedrängt.
Die Rückfahrt mit dem Katamaran ist am Abend wegen des starken Wellenganges nicht für alle so lustig wie für mich. Der Service hat alle Hände voll damit zu tun, die Tüten durch die Gegend zu reichen. Aber was soll’s? Der gesamte Tag ist für mich ein voller Erfolg gewesen und hat viel Spaß gemacht.
Insgesamt habe ich auf Malta eine wirklich tolle Zeit, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, glaube ich. Alles ist, vom Flug über das Leben in einer Gastfamilie bis hin zu den Sehenswürdigkeiten und unvorstellbar schönen Orten wie der Nachbarinsel Comino einfach nur einzigartig – zumindest für mich

Ich bekomme eine vollkommen fremde Lebensweise mit, über die ich mich nicht selten wunderte. Ich habe Autos gesehen, die in Deutschland schon längst aus dem Verkehr gezogen worden wären. Ich habe mein Busticket mit einem 20 Cent Stück bezahlt. Ich habe für eine gekühlte zwei Liter Flasche Wasser 60 Cent und für sechs nicht gekühlte zwei Liter Flaschen Wasser einen Lira bezahlt. Ich habe dort öfter zu Hause statt auswärts gegessen als in Deutschland. Ich habe auch deutlich mehr Obst zu mir genommen und nur ein oder zwei Mal an Schokolade gedacht. Ich bin stolz auf mich!!!
Ich habe in diesen beiden Wochen unendlich viele nette Menschen, die auf der gleichen Welle surfen wie ich, kennen gelernt. Ich habe noch nie auf so einer schlechten Matratze geschlafen und zu guter letzt habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht so viel Sonnencreme verbraucht wie auf Malta, der mit Abstand heißeste Ort, den ich kenne. Einziges Makel war der Müll, der durch die hauptsächlich jungen Touristen täglich verursacht wird.

Die Sprachreise hat mir sehr dabei geholfen, mich weiterzuentwickeln, auch wenn man dies im normalen Alltag vielleicht nicht allzu sehr merkt. Ich denke, dass sofern einem die Möglichkeit geboten wird, solch eine Sprachreise oder generell ein Auslandsjahr oder ein Praktikum außerhalb Deutschlands zu machen, jeder diese Chance nutzen sollte.
Interview mit Maria B., Gastmutter:
Verena: Wie alt sind Sie, Maria?
Maria: Ich bin 53 Jahre alt.
Verena: Wo wurden Sie geboren und wo leben Sie heute?
Maria: Ich lebe auf Malta in San Gwann und ich bin in St. Julians geboren.
Verena: Welche Hobbys haben Sie?
Maria: Meine Hobbys sind Kochen, Handwerken und ich reise gern.
Verena: Sind Sie jemals in anderen europäischen Ländern gewesen?
Maria: Ja, in England.
Verena: Finden Sie es dort schön?
Maria: Ja, es ist schön.
Verena: Wohin möchten Sie als nächstes reisen?
Maria: Vielleicht werde ich nach Frankreich gehen.
Verena: Frankreich ist ein schönes Land.
Maria: Ja, ich versprach meiner Nichte Greta, mit ihr Disneyland zu besuchen.
Verena: Greta ist also Ihre Nichte. Wie viele Kinder haben Sie? Erzählen Sie mir von Ihrer Familie.
Maria: Mein Mann ist Lehrer und mein ältester Sohn ist 30 Jahre alt. Er ist verheiratet und hat zwei Mädchen und arbeitet in einem Casino. Meine zweite Tochter ist Tanja. Sie ist auch verheiratet und ist Lehrerin für Medizin und Physik. Und meine jüngste Tochter heißt Mary-Luise. Sie lebt noch zu Hause und ist 26. Mary-Luise ist Sekretärin und ihr Nebenjob ist Fremdenführerin.
Verena: Vielen Dank, dass Sie so viel über sich erzählt haben. Darf ich Sie auch noch etwas über Ihre Tätigkeit als Gastmutter fragen? Wie viele Studenten haben Sie jedes Jahr während der Sommerferien?
Maria: Ich habe einige Studenten, doch immer nur während der Sommerzeit. In diesen beiden Monaten habe ich in etwa zwanzig Studenten. Allerdings hängt das davon ab, wie lange sie bleiben, weil manche für drei und manche für zwei Wochen gebucht haben.
Verena: Wie lange sind Sie schon Gastmutter?
Maria: Über zehn Jahre schon.
Verena: Wirklich? Respekt. Ich bin jetzt seit fast zwei Wochen bei Ihnen und habe schon viele Studenten kommen und gehen sehen. Sie waren alle Mädchen. Wieso?
Maria: Ja, das ist richtig. Am Anfang hatte ich gemischte Studenten, doch es gab immer wieder kleine Probleme. Oft stritten sich die Jungen mit den Mädchen, was der Harmonie nicht gerade zu gute kam. Ich bevorzuge Mädchen, weil meine Tochter hier noch lebt.
Verena: Wie alt sind Ihre Studenten?
Maria: Ich bekomme Studenten zwischen 14 und 20 Jahren, weil ich sie behandeln möchte wie meine eigenen Kinder. Wenn sie älter sind, haben sie ihren eigenen Kopf.
Verena: OK, meine letzte Frage: Bekommen Sie Geld von den Schulen, wenn sie Studenten aufnehmen?
Maria: Ja, natürlich. Sie bezahlen uns, die Studenten zu verpflegen. Die Agentur - wie bei dir, du bist von IELS - muss uns nach deinem Aufenthalt für die Zeit das Geld geben, in der du hier gewohnt hast.
Verena: Wie viel gibt man Ihnen?
Maria: Nicht sehr viel. Ungefähr fünf Pounds (11,55 €) für jeden Tag.
Verena: Vielen herzlichen Dank. Sie sind nun befreit.

Von links nach rechts: Maria, ihre Nichte Greta, Mitbewohnerinnen: Florence, Elena und Isabelle
Interview mit Isabelle, Mitbewohnerin:
Verena: Isabelle, du bist 18 Jahre alt und kommst aus Frankreich. Woher genau?
Isabelle: Ich komme aus einem kleinen Dorf 50 Kilometer nördlich von Metz, neben
Deutschland und Luxemburg.
Verena: Magst du Malta?
Isabelle: Ja, es ist schön. Aber zu dieser Jahreszeit sehr heiß. Das Meer ist exzellent. Aber das Essen ist schlecht. Manchmal geht es. Maria kocht gut, aber Pizza Hut und so sind sehr schlecht.
Verena: Warum hast du Malta ausgewählt?
Isabelle: Ich bin nach Malta gekommen, um Englisch zu lernen.
Verena: Ja, aber du hättest auch nach Großbritannien fliegen können.
Isabelle: Ich finde, Malta ist sehr schön und die Landschaft ist unglaublich. In Großbritannien könnte es jetzt regnen.
Verena: Du bist zusammen mit deiner Kusine gekommen. Warum? Wenn du Englisch lernen möchtest, wäre es vielleicht besser gewesen, alleine herzukommen.
Isabelle: Ich bin mit meiner Kusine und noch anderen Freunden hierher gekommen. Ich weiß, dass es nicht gut ist, um Englisch zu lernen. Aber ich habe auch Urlaub und möchte nette Leute kennen lernen. Außerdem spreche ich ja mit euch und Maria Englisch.
Verena: Maria und Mary-Luise sagten, du seiest viel besser geworden als noch am Anfang.
Isabelle: Vorher habe ich auch kein Englisch gesprochen. In der Schule habe ich zwar Vokabeln gelernt, doch wir mussten nur selten Verben konjugieren oder frei sprechen. Es ist sehr schwierig für mich.
Verena. Französich zu sprechen ist schwierig für mich. Du wähltest EF Sprachreisen. Bist du zufrieden mit deiner Wahl?
Isabelle: Nein. Unsere EF-Schule ist eine schlechte Schule, weil die Lehrer glauben, wir seien dumm. Sie lassen uns mit Bildern arbeiten und wir sind eine französischsprachige Klasse. Deshalb sprechen wir nur Französisch, Französisch, Französisch. Ich weiß nicht, die Angestellten der Schule gehen so. EF schlägt Ausflüge vor. Aber das ist zu teuer.
Verena: Also müsst ihr für jeden Trip Extrageld bezahlen!?
Isabelle: Ja, für den Comino-Ausflug musste ich mehr als 15 € bezahlen.
Verena: Ich danke dir. Du warst mir eine große Hilfe.

Interview mit Veronica, Lehrerin von IELS:
Verena: Veronica, erzähl mir bitte etwas über dich. Angefangen beim Alter, dem Geburtsort und den Hobbys. Vielleicht möchtest du auch etwas über deine Familie sagen.
Veronica: Ich bin auf Malta geboren, 25 Jahre alt und Psychologin von Beruf. Aber in den Sommermonaten lehre ich die ausländischen Studenten. Ich komme aus einer fünfköpfigen Familie und habe eine Schwester – eine jüngere Schwester – und auch einen jüngeren Bruder. Meine Hobbys sind Tanzen, Lesen, Reisen und andere Kulturen kennen lernen. Das ist es.
Verena: Wie lange bist du schon Lehrerin für Studenten, die aus dem Ausland kommen?
Veronica: Die letzten fünf Jahre, aber nur während der Sommermonate.
Verena: Macht es dir Spaß? Ich meine, manchmal muss es ganz schön anstrengend sein, weil jeder Student eine andere Sprache spricht, was schnell zu Missverständnissen führen kann. Oder ein anderes Mal kann es passieren wie in unserem Fall, dass alle Klassenkameraden aus dem selben Land kommen. Du verstehst dann nicht, was genau sie gesagt haben.
Veronica: Nein, ja. Es macht Spaß, Englisch zu unterrichten. Es ist schön, andere Studenten kennen zu lernen und es schön zu sehen, dass sie es selbst genießen, eine Sprache zu lernen. Aber es frustriert mich auch, wie du sagtest, vor einer Klasse zu stehen, in der zwölf Schüler nur deutsch sprechen. Ich versuche mein Bestes, sie Englisch sprechen lassen zu müssen. Aber offensichtlich ist es nur natürlich, dass sie deutsch sprechen. Dennoch meine ich, dass es schön ist. Ich genieße diesen Job.
Verena: Aber es ist nur Nebenjob?
Veronica: Es ist ein Teilzeitjob, ja. Ich meine, gewöhnlich jobben meine Psychologiesemesterkollegen und ich nebenbei in den Sommermonaten. Es ist nicht mein Beruf, Lehrerin zu sein. Es ist ein Nebenjob.
Verena: Du studierst also Psychologie. Wolltest du schon immer Psychologin werden?
Veronica: Ja, das ist meine Ambition, eine Psychologin im Krankenhaus zu werden. Ich habe die letzten sieben Jahre dieses Fach studiert. Seit 2002 bin ich Akademikerin und nun mache ich meinen Doktor in Psychologie. Im Grunde helfe ich anderen gerne. Es ist eine Befriedigung, dazu fähig zu sein, anderen Menschen zu helfen, und du findest auch viel über dich selbst heraus, über die Art, wieso du dich so verhältst. Psychologie ist das Studium über die Menschheit.
Verena: Ja, das ist richtig. Wenn du so viel über die Menschen weißt und noch wissen möchtest, willst du dann nicht auch in andere Länder fliegen?
Veronica: Ja, Reisen ist sehr teuer. Insbesondere von Malta aus, weil wir keine „Billig-Fluglinien“ haben. Es ist sehr teuer. Ich war schon in vielen Ländern Europas und in Ägypten. Allerdings war ich noch nicht in Deutschland, aber ich hoffe, dort noch hinzukommen. Ich studiere in Rom, dort bekommt man viel Multikulturelles mit.
Verena: Wie viel verdienst du als Lehrerin?
Veronica: Ich denke, das kann ich sagen. Ich weiß es nicht so genau, aber es müssten in etwa 3,50 Pounds (8,10€) für jede Stunde sein.
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sehr sehr gut geschrieben .. top..
habe selber mal sprachurlaub in frankreich (sete(15km von Montpellier)) gemacht und es war eine ähnlich erfahrung … ich glaube jedoch ,dass dieses rumirren in fremden kleinen dörchen normal ist .. in meinem fall sind wir 3 1/2 h durch die nacht gejagt weil wir keine ahnung wo wir waren und auch keine taxi nummer hatten .. najo sehr geil geschrieben
desweiteren wünsch ich gl&hf&cya