Ein kleines Dorf, irgendwo in China. Hier lebt und arbeitet der pummelige und tollpatschige Panda Po mit seinem Vater Mr. Ping, der einen erfolgreichen Nudelimbiss betreibt. Po, in der deutschen Fassung gesprochen von Hape Kerkeling, ist ziemlich gelangweilt, jeden Tag Nudeln zu verkaufen und träumt heimlich davon, sich den “Furiosen Fünf” anzuschließen – einer Gruppe von perfekt ausgebildeten Kung Fu-Schülern.
Und tatsächlich – schneller als gedacht kommt es zu einem Treffen mit seinen Idolen und für Po wird es noch besser: Der weise Meister Oogway sieht in ihm den legendären Drachenkrieger, der das Dorf vor einer bevorstehenden Katastrophe retten kann – der schreckliche Schneeleopard Tai Lung könnte aus dem Gefängnis ausbrechen – und bittet seinen Freund Shifu, der bisher die Fünf ausgebildet hat, auch Po als Schüler aufzunehmen.
Shifu, ein kleiner, grummeliger Katzenbär, ist natürlich gar nicht begeistert von der Idee, den völlig untalentierten Panda zu trainieren. Er fragt Oogway, warum keiner seiner Schüler ausgewählt wurde, doch dieser sieht in Po klar den Drachenkrieger und bleibt bei seiner Entscheidung. Shifu ist verzweifelt, die Ausbildung von Po scheint aussichtslos…
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Obwohl sich einige von Euch wahrscheinlich schon denken können, wie die Geschichte ausgeht, schaffen es die Regisseure Mark Osborne und John Stevenson eine lustige, perfekt animierte Komödie zu zeigen. Natürlich werden so manche Klischees bedient, auch, indem der schusselige Nudelkocher zum einzigartigen Kung Fu-Helden aufsteigt. Durch einige wirklich komische Stellen und den doch sehr knuffigen Panda, kann man aber leicht darüber hinwegsehen.
Die “Furiosen Fünf”, bestehend aus Monkey, Tigress, Viper, Crane und Mantis (gut, dass man die englischen Namen gelassen hat), lernt man nur oberflächlich kennen. Auch sie füllen selbstverständlich überspitzte Rollen aus (der alberne Affe, die ernste, besorgte Tigerin), was aber nicht weiter stört. Die Gruppe beeindruckt mit ihren Kampfkünsten, die man als Animation so wohl noch nicht gesehen hat.
Shifu und Oogway, eine alte Landschildkröte, lernt man als erfahrene Kung Fu-Meister kennen. Vor allem Shifu, der sich engstirnig an alle Regeln hält, wird sehr schön von Po ergänzt. Po stiehlt ihm einige Male die Show, zum Beispiel, als er anfängt, sich im heiligen See zu waschen…
Im Laufe der Geschichte erkennt man einen zwiespältigen Konflikt für Shifu: Er hat den jungen Tai Lung ausgebildet und fürchtet nun, dass er wegen seines Ehrgeizes nicht früh genug den Sinneswandel seines Schülers erkannt hat. Dieser Konflikt rundet die Geschichte etwas ab und hilft, nicht zu sehr das “Eindeutig gut gegen absolut Böse”-Bild zu zeigen.
Insgesamt ist “Kung Fu Panda” ein unterhaltsamer Film, der eine schöne, natürlich nicht ganz neue, Geschichte erzählt. Viel Spannung kann man wegen des vorhersehbaren Endes nicht erwarten, Spaß macht der Film aber trotzdem.

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