Der Welt-AIDS-Tag ist eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe e.V., sowie der Deutschen AIDS-Stiftung. Die Aktion will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das immer noch als Tabu behandelte Thema Aids lenken. Auch wenn es inzwischen Medikamente gibt, die das Ausbrechen der Krankheit verzögern oder den Patienten das Leben erleichtern, AIDS ist nicht heilbar.

gummibärchen aus kondomen

HI-Viren sind nur in Blut, Sperma und Scheidenflüssigkeit ausreichend vorhanden, um sich anzustecken. Man muss also verhindern, dass diese Flüssigkeiten auf Schleimhäute oder in die Blutbahn gelangen. Deshalb sollte man beim Sex immer Kondome benutzen – egal ob bei Scheiden-, Mund- oder Analverkehr. Kondome schützen auch vor anderen durch Sexualkontakt übertragbaren Krankheiten sowie ungewollter Schwangerschaft.

Text: BZgA

Hier ein Auszug der Kampagnenseite:

Die Zahlen belegen es: Wir dürfen Aids nicht vergessen. Aids ist weltweit eine Katastrophe. Und auch bei uns infizieren sich immer mehr Menschen; 2006 so viele wie noch nie seit die Infektionen erfasst werden.

Was viele vergessen (oder gar nicht mehr wissen): Aids ist nicht heilbar. Nur weil wir kaum Aidskranke in der Öffentlichkeit sehen und sie dank moderner Medikamente länger leben, ist die Krankheit nicht verschwunden. (Und ganz nebenbei bemerkt: Der Medikamenten-Cocktail, den Aidskranke einnehmen, ist kein “Softdrink”. Er schränkt die Lebensqualität ein und kann erhebliche Nebenwirkungen haben.)

Deshalb ist der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember jedes Jahr Anlass, auf das Thema aufmerksam zu machen, Solidarität mit den Betroffenen auf der ganzen Welt zu zeigen, aufzuklären und sich für Schutz starkzumachen. Denn Aids geht uns alle an.
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Weblinks:

Website zum Welt-AIDS-Tag
Website der BZgA: mach’s mit.
Wikipedia-Eintrag zu AIDS


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